Tyberissos

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Anfahrt

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Auf der Straße 400 von Kaş kommend findet sich nach etwa 14 km ein mit Üçağiz ausgeschilderter Abzweig (N36,23936/E029,73803) nach Süden. Nach 9 km erreicht man die Ortschaft Kilinçli (N36,19368/E029,76980). Hier folgt man dann der asphaltierten Hauptstraße nach Osten, um nach weiteren 7,5 km die Ortschaft Çerevli (N36,21833/E029,83736) in der Tirmisin-Ebene zu erreichen. In östlicher Richtung etwa einen Kilometer hinter der Ortschaft biegt ein Feldweg (N36,21992/E029,84972) nach Süden ab, der zum Anstieg nach Tyberissos (N36.21537/E029,85640) führt.

Von Osten kommend zweigt die gleiche Straße 6,5 km von Demre/Kale entfernt direkt hinter Sura (N36,24395/E029,94553) nach Westen ab. Von hier muß man ca. 11 km zurücklegen, bis man einen Kilometer vor der Ortschaft Çerevli den Abzeig zu o.g. Feldweg erreicht.

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Örtlichkeit

Örtlichkeit

Tyberissos liegt südlich über dem Ostende der Ebene von Tirmisin auf einem ca. 350 Meter hohen Hügel (etwa 200 Höhenmeter über der Ebene). Bei (N36,21522/E029,84714) ist eine ca. 100 Meter breite Geländerinne in der der teilweise aus dem Fels geschlagen antike Aufweg nach Tyberissos beginnt. Dieser Weg ist mit blauen Punkten bzw. Kreuzen markiert, die auf die umliegenden Felsen gemalt wurden. Man sollte sich an diese Markierungen halten, da man sich sonst, obwohl andere Wege zunächst gut und bequem aussehen mögen, unweigerlich in dichtem Buschwerk wiederfindet. Zunächst ist die Steigung noch gering, aber die zweite Hälfte des Weges wird merklich steiler. Dann führt der Weg wieder fast flach in östliche Richtung und endet in der Nähe der Agora. Das Stadtgebiet von Tyberissos ist mit Felsbrocken und Geröll übersäht. Auch gibt es hier einige alte ungesicherte Zisternen. Ein wenig Vorsicht, festes Schuhwerk und Kondition wegen des etwa einstündigen Aufstiegs sind für eine Begehung doch notwendig. In Tyberissos gibt es keinen Wärter und es ist kein Eintritt zu bezahlen.

Die GPS-Wegdaten nach Tyberissos finden Sie hier.

Geschichte

Geschichte

Die Geschichte von Tyberissos beginnt mit dem Bau der Burg im 5.Jh.v.Chr., die durch eine Inschrift als Militärbasis der Herrscher von Xanthos ausgewiesen wird. Um die Burg herum, insbesonders im Norden und Nord-Westen, entstand ein durch starke Mauern geschütztes Wohngebiet. Auf dem Südhügel entstand auch ein Temenos-Bereich mit einem lykischen Heiligtum. Als in hellenistischer Zeit die Dynastenburgen der Umgebung aufgegeben wurden, gelang es Tyberissos aber sich als Polis im griechisches Stil weiterzuentwickeln und zu behaupten. Nicht unwesendlichen Anteil daran hatte Teimiussa, das als Hafenort das Tor zur griechischen Welt darstellte. Im 2.Jh.v.Chr. erfolgte dann der Umbau des lykischen Heiligtums zu einem griechisch-dorischen Tempel, der dem Apollon-Patroos geweiht war. Die einfachen Felsräume an der Südseite der Akropolis wurden teilweise durch repräsentative mehrgeschossige Bauten ergänzt. Der "heimattreue" der Bürger von Tyberissos war es zu verdanken, dass sich die Stadt bis in die römische Kaiserzeit hinein eine gewisse Selbständigkeit bewaren konnte, obwohl sie in einer Sympolitie mit der großen Nachbarstadt Myra verwaltet wurde und politische Zugeständnisse an ihren immer weiter aufstrebenden Hafenort Teimiussa machen mußte. Auch in byzantinischer Zeit war Tyberissos bewohnt, den mit den Steinen des Tempels wurde auf dem Südhügel eine kleine Kirche errichtet und es sind Reparaturen und Einbauten aus dieser Zeit in der Akropolisburg sichtbar. Danach scheint die Siedlung aber aufgegeben worden zu sein.

Besichtigung

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Tyberrissos selbst liegt auf zwei Hügeln. Auf dem höheren nördlichen Hügel befindet sich die Akropolis mit einer Dynastenburg; auf dem südlichen Hügel sind die Reste eines Heiligtums zu finden. Der Sattel zwischen den Hügeln wurde als Agora benutzt und um den Nordhügel herum, insbesonders auf dessen Nordseite finden sich die Wohngebiete von Tyberissos.

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