Andriake

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Anfahrt

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Andriake (N36,22608/E029,95553) befindet sich etwa 2,5 Km westlich der Stadt Demre/Kale. Nur einen halben Km nach dem westlichen Ortsausgang findet man auf der Verbindungsstrasse D400 von Demre/Kale nach Kaş einen aufwändig als Kreisverkehr angelegten, ausgeschilderten Abzweig (N36,23479/E029,96689) zum antiken Hafen, der in Teilen auch heute noch von Fischern und Ausflugsbooten genutzt wird. Nach weiteren 1000 Meter trifft man auf einen Abzeig (N36,23047/E029,95844) nach links, der auf einer unbefestigten Nebenstrasse um das antike Hafenbecken herum führt. Kurz nach einem weiteren Rechtsbogen, der ein Wohn- und dann ein Gewächshaus einschließt, muss man das Auto parken und den Weg zu Fuß fortsetzen.

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Örtlichkeit

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Die antike Hafenstadt Andriake ist einfach zu begehen und zu besichtigen. Die ehemalige Agora und die Umgebung des Granariums erscheinen heute als relativ ebene Wiese über die man ohne Probleme auch an die teils im Sumpf liegenden ehemaligen Kaianlagen herankommt. In Andriake gibt es keinen Wärter und es ist auch kein Eintritt zu bezahlen. Bei den Zisternen, inbesonders der großen Zisterne auf der Plakoma (Agora) ist etwas Vorsicht geboten. Auch die antiken nördlichen Stadtteile sind über eine kleine Brücke, die in der Nähe der Mündung des Flusses bei den modernen Hafen- und Werftanlagen zu finden ist, gut zu erreichen.

Geschichte

Geschichte

Die Geschichte von Andriake, dass an der Mündung des antiken Flusses Andrakos liegt, beginnt schon im 3.Jh.v.Chr. als ein bedeutender Teil des Verteidigungssystems von Myra. In hellenistischer Zeit entstand an der Hafeneinfahrt eine Schutzmauer mit zwei Türmen, zwischen denen eine absenkbare Kette, die die Einfahrt versperren konnte, angebracht wurde, um den Hafen vor Angreifern zu schützen. Trotzdem konnte 197 v.Chr. der Seleukidenkönig Antiochos III. auf seinen Feldzügen gegen die Ptolemäer an der lykischen Küste auch Andriake erobern. Im 1.Jh.v.Chr. war Andriake die Basis eines Teils der lykischen Flotte und im Jahr 59 n.Chr. wechselt der Apostel Paulus auf seinem Weg nach Rom hier das Schiff. Kaiser Trajan erkennt, als er 114 n.Chr. auf den Parther-Feldzügen in Andriake lagert, die strategisch gut Lage des Hafens, aber erst unter Hadrian wird dieser speziell für den Getreidehandel ausgebaut. Im Jahr 129/131 n.Chr. wird das 6000 Kubikmeter fassende Granarium errichtet. Andriake ist als Hafenstadt von Myra bekannt und wurde von Myra verwaltet, erlangte aber jetzt durch seine Bedeutung für den Handel eine gewisse Selbständigkeit. Bis weit in das 4.Jh.n.Chr. hinein konnte Andriake seine Stellung als wichtiger Umschlagplatz für Getreide behaupten, bis die nicht aufzuhaltende Verlandung des Hafen begann. Heute ist das Hafenbecken ein Sumfgebiet, an der Mündung befindet sich eine kleine Werft und von hier aus fahren Touristenschiffe z.B. zur westlich gelegenen Kekova-Insel.

Besichtigung

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