Sultan-Han

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Anfahrt

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Die Karawanserei Sultan-Han (N38,24796/E033,54667) liegt direkt in der Ortschaft Sultanhanı an der Verbindungsstraße D300 von Konya nach Alsaray. Etwa 100 km von Konya bzw. 43 km von Aksaray entfernt, findet sich in Sultanhanı ein Abzweig (N38,25069/E033,54498) nach Süden, der nach nur weiteren 400 Meter direkt bis zur Karawanserei führt.

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Örtlichkeit

Örtlichkeit

Die Karawanserei Sultan-Han ist nach ihrer Renovierung und Restaurierung in den 60er Jahren die größte und eine der am besten erhaltenen Karawansereien in der Türkei. Sie liegt direkt innerhalb der türkischen Ortschaft Sultanhanı und ist mit einem normalen PKW einfach zu erreichen. Das Gebäude ist oft Ziel von Besichtigungsfahrten, sodass auch die nähere Umgebung touristisch gut erschlossen ist. Direkt vor dem Gebäude bzw. in der näheren Umgebung findet sich meist ein kostenfreier Parkplatz. Die Karawanserei wird von einem Wärter betreut und für Besichtigungen im Inneren des Gebäudes ist z.Zt. ein Eintrittspreis von 5 TL zu bezahlen.

Geschichte

Geschichte

Eine Bauinschrift überliefert die Fertigstellung der Karawanserei im Jahr 1229 während der Regierungszeit von Alaeddin Keykubad I. Das Gebäude wurde durch einen Brand im Jahr 1278 teilweise zerstört aber sofort wieder renoviert, instandgesetzt und in einigen Teilen sogar erweitert. Die Karawanserei wurde so zum größten Gebäude dieser Art in der Türkei. Seit ihrer letzten Renovierung in den 60er Jahren wird die Karawanserei als Museum genutzt.

Besichtigung

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Die Karawanserei Sultan-Han ist das größte Gebäude dieser Art in der Türkei. Die geschlossene Halle hat dabei eine Grundfläche von knapp 1500 m2 und der Innenhof ist etwa 2250 m2 groß. 6 hexagonale Ecktürme und weitere 18 kleinere Türme gliedern die Außenfassade des Bauwerks, dass von einer umfriedeten Rasenfläche umgeben ist.

In den Innenhof gelangt man von der Ostseite aus durch ein großes, imposantes Portal, dass mit zahlreichen Ornamenten und Verzierungen geschmückt ist. Für den Sturz oberhalb dieses Tores wurde 2-farbiger Stein verwendet.

Direkt neben dem Eingang findet man die Räume wo der Verwalter der Karawanserei und seine Bediensteten arbeiten und leben konnten. In der Südostecke des Gebäudes waren die Latrinen untergebracht.

An der gesamte Nordseite des Innenhofes sind hohe, offene Gewölbe zu finden, die zur Lagerung von Waren und zur Unterbringung von Last- und Reittieren dienten. An der Südseite sind mehrere Räume von etwa 4 x 8 Metern Größe zu finden, die über kleinere, ehemals verschließbare Türen betreten werden konnten. Diese Räume dienten als Schlafräume und auch als Küchen. Ein Raum konnte als Frauenbad identifiziert werden.

In der Mitte des Innenhofes wurde eine kleine Moschee erbaut. Der Gebetsraum befindet sich in der oberen Etage, die über eine Treppe auf der Westseite erreicht werden konnte. Der Gebetsraum konnte so vom Geschehen in der Karawanserei etwas abgetrennt werden.

Auf der Westseite des Innenhofes befindet sich das Eingangsportal zur geschlossenen Halle. Es ist kleiner als das Hauptportal, aber ähnlich diesem reichhaltig mit Ornamenten und Reliefs geschmückt.

Die geschlossene Halle ist durch 9 Quer- und 5 Längsbögen gegliedert; jeweils die mittleren Bögen sind besonders breit bzw. hoch ausgebaut. Diese Bögen formen ein Kreuz auf dessen Mitte eine imposante Kuppel aufgesetzt ist.

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